es ist mal wieder soweit und ich möchte euch ein wenig von meinen beiden letzten Wochenenden erzählen. Unter der Woche musste ich die ganze Zeit für die Uni arbeiten, genau wie die jetzt anstehende Woche, und ich kann deshalb den Bericht auf die Wochenenden begrenzen.
Am ersten Wochenende meiner Ferien haben wir den Onkel (Mike) von Timo in den Blue Mountains besucht. Das war ein riesiger Spaß, da wir an den Tagen richtig schön Männersport betrieben haben. Bäume fällen, mit der Motorsäge Bäume zerkleinern, Holz hacken, Feuer machen, mit dem Jeep durch Flussbetten fahren und dabei hinten im Hänger sitzen und einfach die wunderschöne Natur bestaunen. Ich habe auch meine ersten frei herumspringenden Kängurus gesehen! Darüber hinaus ist es richtig cool, wenn man mit einer Axt mit einem Schlag ein (natürlich riesiges) Holzstück zerteilt! Die Tatsache, dass Mike mehr oder weniger einen kompletten Baumarkt in der Garage hat und man auf dem Grundstück so ziemlich alles erdenkliche machen konnte war auch nicht verkehrt. Björn hätte man wahrscheinlich von dem Gelände und der Garage nur noch mit Gewalt wegbekommen!
Abends wurde es schon relativ früh dunkel und es wurden dann zwei sehr feucht fröhliche Abende! Sonntags gab es dann ein großes Osterfeuer und Montags ging es wieder zurück nach Sydney.
Am letzten Wochenende habe ich dann an einem Surfkurs teilgenommen. Wir sind am Freitag gegen 20 Uhr gestartet und um 23 Uhr irgendwo im Busch angekommen um in nicht gerade luxuriösen Ambiente zu schlafen, essen und zu duschen etc. Dafür waren die beiden Tage aber extrem schön. Einmal, da surfen viel Spaß macht, wobei mich der Surfvirus nicht so erwischt hat, dass ich jetzt jedes Wochenende surfen muss und mir auch kein eigenes Brett kaufen werde. Es ist auf jeden Fall sehr anstrengend und der Lohn der Arbeit, nämlich einmal aus zweihundert Versuchen auf dem Brett zu stehen und nicht gleich wieder herunter zu fallen, doch eher selten blieb, dann aber intensiv gefeiert wurde. Zweitens waren unsere beiden Surflehrer sehr lustige Gestalten, die einem die Grundtechniken sehr gut vermitteln konnten und einem bei den kleinsten Fortschritten sofort als Surfsuperstar hochleben ließen! Wie bei mir geschehen, da ich der erste Teilnehmer war, der es geschafft hat eine Welle bis zum Strand zu reiten und sie auch, für ganze vier (!) Sekunden, zu stehen. Die Strände an denen wir die Tage waren, sind unglaublich schön. Es war irgendwie ein komisches Gefühl über einen solchen Postkartenstrand zu gehen, mit einem Surfbord, in einer Badehose und es wurde dort einem irgendwie wieder bewusst wo man im Moment ist. Ich hoffe, dass euch die Bilder gefallen.
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| Blue Mountains and Surftrip |
Meine nächste Woche steht wieder voll im Zeichen der Uni. Obwohl ich zur Zeit noch Ferien habe, muss ich täglich für Seminararbeiten, Vorträge und Präsentationen arbeiten und hoffe, dass ich dass alles in der nächsten Woche hinter mich bringe und keine Termine verpasse.
Ich hoffe es geht euch allen gut!
Vermisse euch!
Dein Sohn, Bruder,
euer Jörg bzw. Hanjo

1 Kommentar:
Schicke Bilder!
Is ja echt die Hölle viel los da :D
Wohnen da auch noch andere Menschen, oder gibs da nur Wald, Berge und Meer?? ;-)
Echt cool...
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