Freitag, 23. März 2007

was in den letzten zehn Tagen geschah

So,
es wird mal wieder Zeit einen Eintrag zu schreiben.
Was ist die letzten zwei Wochen in meinem Leben passiert?
Eigentlich nicht viel. Ich hatte mir eine schöne Erkältung zugezogen und brauchte, durch das ständige Sitzen in klimatisierten Räumen, sehr lange um wieder völlig gesund zu werden. Aber jetzt ist alles wieder gut. Letztes Wochenende hatte ich Samstag und Sonntag für je sieben Stunden (ich wiederhole: sieben) einen Wochenendkurs. Die Feierlichkeiten zum Geburtstag der Harbour-Bridge konnte ich also leider nicht besuchen.
Die Arbeit für die Uni nimmt langsam aber sicher einen ganz großen Teil des täglichen Lebens ein. Denn neben der Anwesenheitspflicht kommt dazu, dass ich in diesem Semester drei Klausuren, zwei Fallstudien und vier Seminararbeiten zu überstehen habe. Das wird ne Menge... Hatte letzte Woche meine erste Gruppenpräsentation und hab diese soweit gut über die Bühne gebracht.
Hier im Village ist soweit alles in Ordnung. Die letzten Tage waren noch mal extrem heiß und dann ist mein Zimmer leider immer, besonders am Abend, sehr aufgewärmt und es fällt schwer sich zu konzentrieren. Bei euch, wie ich gehört habe, schneit es ja die Woche wieder. Ihr werdet also das letztgenannte Problem wohl nur mit einem Kopfschütteln quittieren.
Die versprochenen Bilder meiner Behausung hab ich natürlich wieder nicht gemacht und vertröste deshalb einmal mehr auf den nächsten Eintrag.
Also, wie ihr seht gibt’s nicht viel zu berichten.
Ich wünsche euch allen eine gute Zeit in Good Old Germany!
Vermisse euch,

euer Sohn, Bruder, Jörg bzw. Hanjo

Montag, 12. März 2007

Alltag

Hi,
die ersten zwei Wochen meines Studiums sind nun vorbei und es kehrt hier immer mehr eine Art von Alltag ein. Timo hat am letzten Wochenende sein Auto bekommen und das ist eine schöne Änderung für uns alle, da die öffentlichen Verkehrsmittel hier eher einer Katastrophe gleichen. Wir haben z.B. für eine Fahrt zum Strand am Samstag geschlagene drei Stunden gebraucht um dann hart durch „wiederholtes halbstündiges Seitewechseln“ an unserer Bräune zu arbeiten. Der Weg dauert mit einem Auto, kein Stau vorausgesetzt, knapp 40 Minuten. Wobei wir das Auto nur noch KARRE nennen, an dem langsam aber sicher der Zahn der Zeit nagt. Heute viel der Rückspiegel ab, als ich den Kofferraum geschlossen habe.
Letztes Wochenende war ich, wie schon erwähnt, zuerst am Strand und danach auf dem Mardi Gras, einer Art "Christopher Street Day" und am nächsten Morgen, nach einem kleinen Missverständnis, besuchte ich einen katholischen Gottesdienst und durfte den schönen Klängen einer bayrischen Blaskapelle lauschen. Dieses Wochenende hab ich nicht viel unternommen, da ich eine Menge für die Uni erledigen durfte. Heute waren wir aber bei einem leckeren BBQ.
Hier im Village passiert nicht gerade viel. Wobei im Moment das auch kein großes Problem darstellt, da ich viel für die Kurse lesen muss und das Lesen auf Englisch doch noch sehr lange dauert. Aber auch das wird mit der Zeit sicherlich besser werden. Zu meinem Glück ist zumindest der Stoff bis jetzt noch nicht sehr schwer.
So, das war der Bericht über die letzten zwei Wochen. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche endlich daran denke Bilder vom Campus und von meiner Behausung zu machen und nicht nur die Kamera mitnehme, wie letztens geschehen.


Bis bald,
euer Jörg bzw. Hanjo